Loading...
 

Veranstaltungen

Fachkonferenz: Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel | 01.06.2015

Das Netzwerk Vulnerabilität hat im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) eine sektorenübergreifende Vulnerabilitätsabschätzung für Deutschland erarbeitet. So wurden deutschlandweit die Regionen, Sektoren und Themen identifiziert, die besonders durch den Klimawandel gefährdet, das heißt vulnerabel, sind. Hierzu wurde eine einheitliche Analysemethode entwickelt und erstmals das Wissen der beteiligten Fachbehörden zu den Folgen des Klimawandels zusammengeführt.

Zu den wichtigsten sektorenübergreifenden Folgen des Klimawandels zählen Schäden durch zunehmende Hitze, Hochwasser und andere Extreme. Die Hitzebelastung ist in Ballungsgebieten besonders kritisch und wirkt sich negativ auf die menschliche Gesundheit und auf Infrastrukturen aus. Parallel werden die Biodiversität, Fischerei, Land- und Forstwirtschaft stark von ansteigender Erwärmung und bis Ende des Jahrhunderts auch von Trockenheit beeinflusst. In Zukunft werden voraussichtlich vermehrt Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen aufgrund von Starkregen, Sturzfluten und Flusshochwasser auftreten. Während die Folgen von Starkregen insbesondere im nordwestdeutschen Tiefland, in den Mittelgebirgen und im Voralpenraum zu spüren sein werden, können sich großflächige Flusshochwasser vor allem im Norddeutschen Tiefland aber auch im Einzugsgebiet der Donau und des Rheins ereignen.

Am 1. Juni 2015 wurden die Ergebnisse des Netzwerks Vulnerabilität im Rahmen einer Fachkonferenz im BMVI in Berlin vorgestellt. Rund 200 Teilnehmende haben die Methodik und die Ergebnisse des Netzwerks Vulnerabilität auf der Konferenz interessiert und engagiert diskutiert. Die Konferenz wurde vom Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass) gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst organisiert, die Grußworte wurden von Thomas Stratenwerth (BMUB), dem Vizepräsidenten des UBA Dr. Thomas Holzmann und dem Vizepräsidenten des DWD Dr. Paul Becker gehalten. Herausgehoben wurde die engagierte und zielführende Zusammenarbeit der 16 beteiligen Bundesbehörden und -institutionen und des wissenschaftlichen Konsortiums, die dazu beigetragen hat, dass das Netzwerk Vulnerabilität seine Aufgabe erfüllen konnte. So wurde von den Forschenden aus Bundesbehörden und Wissenschaftsbetrieb eine innovative Methodenarbeit geleistet, die es ermöglichte, die wichtigsten, sektoralen und sektorenübergreifenden Folgen des Klimawandels – wie städtische Hitzebelastungen und Hochwassergefahren durch Flussüberschwemmungen oder Sturzfluten – für Deutschland herauszufiltern und zu bewerten.

Weitere Informationen finden Sie auch im 9. Rundbrief des Netzwerks Vulnerabilität.

Im Folgenden können Sie sich da Programm der Konferenz, ein Konferenz-Papier und die Präsentationen der Referentinnen und Referenten herunterladen.

Programm-Flyer: Fachkonferenz "Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel"
Konferenz-Papier: Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel. Sektorenübergreifende Analyse des Netzwerks Vulnerabilität.

Präsentationen:





Vernetzungsworkshop | 12. und 13.03.2012

Am 12. und 13. März 2012 fand im Bundespresseamt in Berlin ein Vernetzungsworkshop statt.

Zentrale Ziele des Workshops waren die Information eines breiteren Kreises von Akteuren (über das Netzwerk hinaus) über das Vorhaben sowie die Gewinnung weiterer Akteure für eine aktive Mitwirkung.

Der Workshop richtete sich an aktive Netzwerkpartner, Behördenvertreter und Wissenschaftler, die sich bereits mit Vulnerabilitätsanalysen beschäftigt haben, sowie an weitere interessierte Vertreter aus Behörden, Bundesministerien und Ländern.

Neben einer Einführung in Ziele, Vorgehen und Methodik des Vorhabens, wurden auf dem Workshop erste Zwischenergebnisse des seit Oktober 2011 laufenden Projekts präsentiert. Es wurden vorhandene Ansätze der Vulnerabilitätsbewertung vorgestellt sowie die Verwendung von GIS-Tools diskutiert. Die Teilnehmer wurden aktiv in die Erkenntnisgewinnung und Diskussion der Methoden mit einbezogen und lieferten damit einen wichtigen Beitrag zu einem erfolgreichen Fortlaufen des Projekts.
Image


Nähere Information über den Ablauf des Workshops finden Sie im Programm und in der Dokumentation des Vernetzungsworkshops. Die Präsentationen unserer Referentinnen und Referenten finden Sie hier:

Block A:

Ziele und erwartete Ergebnisse
Dr. Inke Schauser, UBA

Netzwerk Vulnerabilität: Vorgehen und Methoden
Walter Kahlenborn, adelphi

e-Voting

Zwischenergebnisse zum Gesamtbild der Vulnerabilität von Deutschland: Auswertung von Vulnerabilitätsstudien (AP2)
Prof. Dr. Stefan Greiving & Dr. Mark Fleischhauer, PRC

Stand der Arbeit - AP4
Stefan Schneiderbauer, EURAC


Block B:

Einführung in das Thema Methoden der Vulnerabilitätsbewertung
Dr. Mark Fleischhauer & Prof. Dr. Stefan Greiving, PRC

Methoden der Vulnerabilitätsbewertung: Übersicht über vorhandene Ansätze
Dr. Hans-Martin Füssel, EEA

Methoden Vulnerabilität: Praxisbeispiel UBA-Studie + CLISP
Marc Zebisch, EURAC

Einführung in das Thema ‚Methoden und Instrumente der Vulnerabilitätsbewertung (insbes. GIS-Tools)‘
Dr. Christian Lindner, PRC

Methoden GIS-Tools: Funktion von Geodaten und -Informationen in der Vulnerabilitätsabschätzung
Dr. Torsten Welle, UNU-EHS

GIS-tools in Impakt- und Vulnerabilitätsanalysen – Regionale Beispiele
Tabea Lissner, Anne Holsten, PIK
Image





Kommende Veranstaltungen finden Sie hier: Aktuelle Termine




Die Netzwerkpartner:

Image        Image        Image        Image        Image        Image
Image        Image        Image        Image        Image        Image
Image        Image        Image        Image